An d’Saga 5611 geht weider:
Am Montag hatten gleich zwei parlamentarische Kommissionen das Gesetzesprojekt 5611 auf der Agenda. Nach den laut CSV-Fraktionschef Michel Wolter sehr konstruktiven Gesprächen konnten sich die Abgeordneten auf 14 Änderungsanträge verständigen . Die umstrittene Karenzzeit ist definitiv vom Tisch.
Bei der “convention d’activation”, die die Adem den arbeitslosen Jugendlichen spätestens drei Monate nach der Einschreibung anbieten muss, wird dem Ausbildungsgrad der Betroffenen Rechnung getragen. Außerdem wird der Aufgabenbereich des Tutors genau definiert , damit er den Jugendlichen besser begleiten kann. Der vorgesehene Ausbildungsplan wird über ein großherzogliches Reglement geregelt. Keine Änderung wird es allerdings bei der Entschädigung geben. Hier bleibt es bei den ursprünglich vorgesehenen 80 Prozent des Mindestlohns.
Sin mer mol gespaant wéi daat weidergeht. En groussen Deel vun der Problematik, an der Polemik, hätt och kéinten vermieden gin wann den Minister den Schüler a Studenten direkt méi genau erklärt hätt em waat et giff goen. Lossen mer lo hoffen dass lo net zevill därer do sin déi nemmen aus Prinzip wëllen weiderhin streiken an ‘kämpfen’ … Kanner, diskutéiert fir d’éischt, an wann der dann der Meenung sin dass emmer nach alles ganz, ganz schlemm ass, könnt der jo mol e Streik an d’Aan faassen. Mee laaft net all Pseudo-Revoluzzer am Palästinenserschaal einfach no ouni ze wëssen em waat et wirklech geht …
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