Posted on April 9, 2007 by strawdog
An weider geht et:
Vereinsamt (1884 , Friederich Nietzsche)
Die Krähen schrei’n
und ziehen schwirren Flugs zur Stadt:
bald wird es schnei’n -
wohl dem, der jetzt noch - Heimat hat! Nun stehst du starr,
schaust rückwärts, ach! wie lange schon!
Was bist du Narr
vor Winters in die Welt entflohn?
Die Welt - ein Tor
zu tausend Wüsten stumm und kalt!
Wer das verlor,
was du [...]
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Posted on March 24, 2007 by strawdog
An weider geht et:
Sachliche Romanze (1929, Erich Kästner)
Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.
Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wußten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.
Vom Fenster [...]
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Posted on March 17, 2007 by strawdog
Wéi hei ugekënnegt, kommen lo hei Gedichter, déi ech gudd fannen an déi ech, aus Spaass an als Training, auswënneg léieren. Fir dat Ganzt méi cool klëngen ze loossen kéint ech et och ‘Mental Taebo’ oder sou nennen. Mee ech sinn jo keen Amerikaner.
Hei also dat eischt:
“Die Zeit geht nicht” (18?? , Gottfried Keller)
Die Zeit [...]
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