Informationen essen Aufmerksamkeit.
A mengen Aan en liesenswäerten Artikel: ‘Mein Kopf kommt nicht mehr mit‘.
Ich will sagen: Weder bin ich der Amish des Internet-Zeitalters noch ein technologischer Einsiedler. Aber etwas stimmt nicht mehr. Mein Kopf kommt nicht mehr mit. Zwar bilde ich mir ein, dass ich meinen Gesprächspartnern ebenbürtig bin, und ich habe nicht den Eindruck, dass ich heute weniger von der Welt verstehe als früher.
Aber das Problem ist meine Mensch-Computer-Schnittstelle. “Das Hirn ist nichts anderes als eine Fleisch-Maschine”, hat leicht verächtlich Marvin Minsky, einer der ersten Forscher auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, schon vor Jahrzehnten gesagt. Und meine “Fleisch-Maschine” ist offenbar nicht mehr besonders gut.
Wir alle, die wir auf die gläsernen Bildschirme starren, sind Menschen bei der Fütterung; wie die stolzen Besitzer von Terrarien, die Nahrungswolken auf die unsichtbaren Tiere in ihren Glaskästen herabregnen lassen. Es ist eine Eile dabei, als könnte etwas verhungern. Ich habe das Gefühl, dass die Menschen, die ich kenne, immer schneller erzählen, gerade so, als könnten sie nicht damit rechnen, dass genug Zeit bleibt, ihnen zuzuhören, weil die Informationskonkurrenz so gewaltig ist.
Net dass dat lo eng ganz nei Erkenntnis wier! Mee et schéngt nach ëmmer schlëmmer ze ginn. A ween huet dat nach net selwer schon sou erliewt? Ok, die ‘Jonk’ villäicht nach net … well sie domadder opgewuess sinn. Oder die ganz Aal well déi an hierer eegener, vergaangener Welt liewen. A souwiesou hunn déi schon ëmmer gesot, dass alles méi séier gët! Mee nach nie haten se sou Recht wéi haut.
Interessant ass och déi Iwwerleeung hei:
Schulen müssen Computer als Instrumente integrieren, die Schüler nicht nur benutzen, sondern über die sie nachdenken müssen. Sie müssen erkennen lernen, dass die verführerische Sprache der Computer nur Instrumente bereithält, dafür da, um dem Menschen Denken und Kreativität zu ermöglichen.


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