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Current Reading (7)

An der Läscht héiert een jo dat Schlagwuert ‘bedingungsloses Grundeinkommen’ jo ëmmer mol rem. Dunn duecht ech mer, dat liesen ech och mol eng Kéier e Buch iwwert d’Thema. Bis elo sinn ech an der Halscht; et sinn puer interessant Iddien dran mee ech gesinn nach ëmmer net, wéi dat finanzéiert soll ginn a wéi een verhënneren wëll, dass d’Majoritéit vun de Läit einfach op der fauler Haut leien bléiwt. A ween produzéiert dann nach? Mee dat wäert jo nach ugeschnidden ginn, huelen ech un … Wann ech et bis duerchgelies hunn, wäert ech wuel eng Kéier en Post zum Thema usech maachen.

Einkommen für alle.
Götz W. Werner

Beschreibung

Einkommen ist ein Bürgerrecht, Vollbeschäftigung eine Illusion. Also müssen wir Arbeit und Einkommen trennen. Er ist einer der erfolgreichsten Unternehmer der Gegenwart und zugleich ein provozierender Kritiker des Systems: Götz W. Werner, Gründer der florierenden Drogeriemarktkette »dm« und bekennender Anthroposoph, verblüfft mit revolutionären Ideen, die nur scheinbar im Widerspruch zum eigenen Erfolg stehen. Werner fordert nichts weniger als eine radikale Umkehr vor allem in unseren sozialen Sicherungssystemen. Denn das Versprechen, den Bürgern zu einer menschenwürdigen Sicherung ihrer Existenz zu verhelfen, hat die Politik längst gebrochen. Stattdessen werden die Empfänger von Sozialleistungen gegängelt; Götz W. Werner scheut sich nicht, Hartz IV als »offenen Strafvollzug« zu bezeichnen. Es ist sinnlos, an diesen maroden Systemen mit kosmetischen Korrekturen herumzubasteln.

Und so denkt Werner über die zentralen Begriffe Arbeit, Einkommen und Steuern grundsätzlich neu nach: Wir müssen uns von Denk- und Wertstrukturen verabschieden, die noch aus der Zeit des Feudalismus stammen. Arbeit und Einkommen müssen getrennt werden. Die Zukunft des Sozialstaats liegt in einem Grundeinkommen, das jedem Bürger ohne irgendwelche Voraussetzungen oder Bedingungen zusteht, das seine Existenz sichert und sein Arbeitseinkommen teilweise ersetzt. Werner ist überzeugt: Das garantierte Grundeinkommen würde unsere Gesellschaft völlig verändern. Wir wären nicht mehr zur Arbeit gezwungen – hätten aber die Freiheit, für unsere Mitmenschen sinnvoll tätig zu sein. Werner sagt auch, wer das alles bezahlen soll: wir selbst, die Bürger. Das derzeitige Steuersystem bremst unsere Produktivität und macht Arbeit unbezahlbar. Wenn wir hingegen nur noch den Konsum besteuern und das Dickicht verteilender und kontrollierender Ämter radikal lichten, dann kann Deutschland zum Steuer- und Arbeitsparadies werden. Und dass Werner kein Sonntagsredner ist, beweist er nicht zuletzt mit dem eigenen Unternehmen, das er als »soziale Skulptur« begreift und gestaltet.

Über den Autor

Götz W. Werner, Jahrgang 1944, ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der »dm«-Drogeriemärkte mit Sitz in Karlsruhe, 1.600 Filialen in neun europäischen Ländern und rund 23.000 Mitarbeitern, die 2005 einen Umsatz von 3,3 Mrd. Euro erwirtschaftet haben. Als einer der Pioniere des Discount-Prinzips führt er sein Unternehmen gleichwohl nach Prinzipien, die Mitarbeiter und Kunden ganz in den Mittelpunkt stellen. Seit 2003 ist Werner Professor am Institut für Entrepreneurship der Universität Karlsruhe. Außerdem fördert er aktiv eine große Zahl sozialer und kultureller Projekte. Werner ist in zweiter Ehe verheiratet und hat sieben Kinder.

  1. Matriarchin
    April 30, 2010 at 12:40 pm

    Emmer méi bölleg, émmer méi séier?

    Arbécht muss eppes wert sinn an e Produkt soll Qualitéit hunn.
    Eist Land soll net no Baussen den Uschain net ginn mir hätten all gölle Klenschen dohem un den Diren. Dat kéint eis elo mat der Gölle Fra zu Schanghai geschéien, där hir Daseinsberechtegung jo komplett verballhornt gouf.
    Datt bei eis am Land, déi lescht 3 Generatiounen immens vill geschafft gouf, dat get komplett énner.

  2. April 30, 2010 at 12:43 pm

    Ech gesinn net, wat dat mat deem Buch ze dinn huet?

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